Mediation Wien
Konfliktlösung mit Struktur und Empathie
Wenn Streit und Konflikte Beziehungen, Zusammenarbeit oder den Alltag belasten, unterstützt Mediation dabei, Klarheit zu schaffen, Knackpunkte sichtbar zu machen – und so den Weg für Lösungen zu ebnen, die Bestand haben.
Was Mediation bietet
Fortschritt statt Stillstand
Mediation bedeutet wörtlich „Vermittlung“. Als Mediatorin bin ich bei Konflikten Ihre neutrale Brücke und Übersetzerin, damit Sie
Ihre eigene Position und Beweggründe klar kommunizieren können,
die Wünsche und Bedürfnisse Ihres Gegenübers wirklich verstehen,
wieder in eine konstruktive Kommunikation finden,
Verletzungen ansprechen und Missverständnisse ausräumen und
gemeinsam eine passgenaue Lösung erarbeiten, die Ihrer Lebensrealität standhält.
Im Gegensatz zu Gerichts- oder Schiedsverfahren entscheiden Sie selbst über das Ergebnis. Mediation ist daher eine wirksame Alternative, die Zeit, Geld und Nerven schont.
Wo Mediation hilft
Mein Leistungsspektrum
Als Mediatorin begleite ich Sie gerne in diesen Konstellationen:
Häufige Fragen
Mediation ist - per Definition - eine Methode zur Klärung und Konfliktlösung. Ablauf und Gestaltung werden im Rahmen eines Erstgesprächs individuell auf Ihre Situation und das jeweilige Thema abgestimmt.
- Gemeinsam klären wir, welches Ziel Sie mit der Mediation verfolgen.
- Ich unterstütze Sie dabei, die dafür relevanten Themen sichtbar zu machen und strukturiert zur Sprache zu bringen.
- Wir klären nicht nur, was jede Seite möchte, sondern auch, warum es wichtig ist (z. B. Verlässlichkeit in der Betreeung und Erziehung der Kinder, klare Zuständigkeiten der Partner, Arbeitsaufteilung im Team, Planungssicherheit bei Finanzen). Diese Aufarbeitung helfen, die Beweggründe der anderen Seite besser zu verstehen – und schaffen die Grundlage für Ergebnisse, die von allen mitgetragen werden können.
- Wenn die Stimmung angespannt ist und die Kommunikation schwerfällt, helfe ich Ihnen, wieder konstruktiv miteinander zu sprechen. So führen wir den Dialog zurück auf eine sachliche und respektvolle Ebene, die es Ihnen ermöglicht gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Der Blick richtet sich nun von dem was nicht geht, zu dem was geht.
- Das Ziel ist ein nachhaltiges Resultat, das allen Interessen gerecht wird, kein schneller Kompromiss.
In meiner Praxis zeigen sich Konflikte häufig dort, wo langfristige Zusammenarbeit gefragt ist – etwa zwischen Geschäftspartnern, Führungskräften oder innerhalb von Teams. Gerade wenn Eltern in Trennung weiterhin Verantwortung teilen müssen, braucht es Lösungen, die im Alltag tragfähig bleiben.
Mediation ist ein Verfahren, das sich an Ihren Bedürfnissen orientiert und Sie effizient bei der Lösungsfindung unterstützen soll. Dabei orientieren wir uns an diesem Verfahrensablauf:
Phase 1 – Orientierung & Rahmen
- Erstgespräch: Worum geht es konkret? Wer ist beteiligt?
- Zielklärung: Was soll durch die Mediation erreicht werden?
- Ablauf & Zeitplan wird vereinbart.
- Einwilligung: Zustimmung der Medianden und des Mediators zum Mediationsprozess.
- Rahmenvereinbarung: Der Mediator und die Parteien schließen einen gemeinsamen Vertrag, der die Grundlagen für die Mediation regelt.
Phase 2 – Themensammlung & Inhalt
- Was muss besprochen werden, um das gemeinsame Ziel zu erreichen?
- Die Mediatorin bzw. der Mediator übernehmen die Gesprächsführung.
- Sie bringen ihre Themen und Anliegen ein.
- Die Themen werden gemeinsam geordnet und die Reihenfolge der Bearbeitung festgelegt.
- Befassung mit den Themen in Ihrem eigenem Tempo.
Phase 3 – Interessen und Bedürfnisse verstehen
- In dieser Phase geht es darum, die Beweggründe hinter den Positionen sichtbar zu machen.
- Nicht nur: „Was will ich?“, sondern: „Warum ist mir das wichtig?“.
- Beispiel: Statt „Ich will das Auto behalten“ → „Ich brauche eine verlässliche Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen.“
- Förderung des gegenseitigen Verständnisses: Wenn klar ist, was den Beteiligten in Konflikten wirklich wichtig ist, entstehen echte Lösungswege – statt starrer Gegensätze.
Phase 4 – Optionen entwickeln
- Gemeinsam nach vorne schauen: Was ist möglich, was denkbar?
- Sie sammeln Ideen – die den Interessen und Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht werden.
Phase 5 – Lösung und Vereinbarung
- Sie finden in Zusammenarbeit im Optimalfall eine gemeinsame (Teil-)Lösung.
- Die gemeinsam erarbeitete Lösung wird dokumentiert.
- Auf Wunsch begleite ich auch die Umsetzung – etwa durch ein Follow-up oder eine Nachbesprechung.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Eigenverantwortung & Freiwilligkeit: Sie behalten jederzeit die Kontrolle über den Verlauf und die Lösung der Mediation. Der Mediator bzw. die Mediatorin treffen keine Entscheidung.
- Wirtschaftlichkeit: Geringere Kosten als bei (langwierigen) Gerichts- oder Schiedsverfahren.
- Effizienz: Wir legen den Zeitrahmen fest, sie entscheiden das Tempo.
- Vertraulichkeit: Die Bearbeitung von Konflikten findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
- Nachhaltigkeit: Gemeinsam erarbeitete Lösungen werden in der Regel von allen Parteien mitgetragen und umgesetzt.
- Fristenhemmung: Laufende Gerichts- bzw. Verjährungsfristen können gehemmt werden, während die Mediation läuft. Sie verlieren also mit der Mediation keine Zeit.
Mehr dazu im Fachbeitrag: Mediation vs. Gerichtsverfahren – eine wirtschaftliche und strategische Entscheidung
Mehr dazu im Fachbeitrag: Fristenhemmung in der Mediation - rechtlicher Rahmen, Grenzen und praktische Relevanz
Als Mediatorin begleite ich Sie mit einer neutralen Haltung – allparteilich (daher allen Parteien gleichermaßen verpflichtet), diskret, offen und ohne Wertung. Ich sorge für einen klar strukturierten Prozess, bin für die Gesprächsführung verantwortlich, halte den roten Faden und unterstütze Sie dabei, auch in herausfordernden oder emotional aufgeladenen Situationen wieder konstruktiv ins Gespräch zu kommen.
Ich entscheide und berate nicht, sondern vermittle – als Brücke zwischen den Positionen, als Übersetzerin zwischen den Ebenen. Mein Fokus liegt nicht auf Konfliktmanagement sondern darauf, Gespräche und Verständigung möglich zu machen – professionell und mit Feingefühl&Respekt begleitet und auf tragfähige Lösungen ausgerichtet.
Als zertifizierte Mediatorin, eingetragen in die Liste des Bundesministerium für Justiz (Österreich) unterliege ich in Zivilrechtssachen dem Zivilrechts-Mediations-Gesetz (ZivMediatG). Daher bin ich als Mediatorin zur Vertraulichkeit über die Informationen verpflichtet, die während des Mediationsverfahrens geteilt werden. Diese Verpflichtung geht auch über das Ende der Mediation hinaus.
Mehr dazu im Fachbeitrag: Die Wahl des Mediators - mehr als nur eine Formalität
Ganz allgemein:
Ich bin Juristin und zertifizierte Mediatorin (Eintragung auf der Liste der Mediatoren des Bundesministerium für Justiz in Österreich), daher unterliege ich in Zivilrechtssachen dem Zivilrechts-Mediations-Gesetz (ZivMediatG). Ich begleite Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen in komplexen Konfliktsituationen aus unterschiedlichen beruflichen, kulturellen und organisatorischen Kontexten – mit entsprechend unterschiedlichen Erwartungen, Kommunikationsstilen und Konfliktdynamiken. Darüber hinaus bin ich Mitglied beim ÖBM (Österreichischer Bundesverband für Mediation).
Mehr zu meiner Person, meiner Haltung und meiner Arbeitsweise finden Sie hier.
Mediationen im privaten Bereich (etwa Familienmediation, Konflikte bei Scheidung, Trennung oder Streitigkeiten in der Nachbarschaft) finden in der Regel in den Praxisräumen von Praxta (1010 Wien oder 1060 Wien) statt, die eine ruhige und vertrauliche Atmosphäre bieten.
Wirtschaftsmediation, innerbetriebliche Mediation sowie Negotiation und Settlement Facilitation finden in passenden externen Räumlichkeiten oder gerne auch direkt bei Ihnen vor Ort (im Unternehmen) in Wien und Umgebung statt. Den geeigneten Rahmen klären wir gemeinsam.
Termine erfolgen nach persönlicher Vereinbarung. Gerne biete ich Ihnen auch flexible Zeiten an – etwa abends oder am Wochenende – je nach Bedarf.
Ob Mediation in Ihrem Fall der passende Weg ist, klären wir gerne in einem ersten Orientierungsgespräch. Oft genügt die Bereitschaft zu einem ersten Versuch, um wieder Bewegung in festgefahrene Konflikte zu bringen.
Für eine fundierte Einschätzung biete ich Ihnen eine individuelle Konfliktanalyse an – bei Interesse treten Sie gerne mit mir in Kontakt.
Wenn fachliche Fragen über die Mediation hinaus relevant werden, kann es sinnvoll sein, Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen zu konsultieren. Auf dieser Seite finden Sie ein Netzwerk erfahrener Spezialisten in Wien und Niederösterreich, an die ich bei Bedarf verweise, um Ihnen umfassende Unterstützung in rechtlichen, steuerlichen, wirtschaftlichen und therapeutischen Fragen zu bieten.
Die Dauer einer Mediation richtet sich nach dem Umfang des Konflikts, der Zahl der Beteiligten sowie dem verfügbaren zeitlichen Rahmen. Aus der Erfahrung lässt sich sagen: Mediationen zwischen zwei Personen (etwa bei Streit innerhalb der Familie oder bei innerbetrieblichen Konflikten zwischen Mitarbeitern oder innerhalb von Teams) benötigen häufig drei bis fünf Sitzungen. Bei komplexeren Auseinandersetzungen – bspw. zwischen Unternehmen oder bei einer größeren Anzahl von Menschen – kann sich ein Mediationsprozess auch über mehrere Monate erstrecken, je nach Themenspektrum und Arbeitsintensität.
Wir legen die Vorgehensweise gemeinsam fest und Sie entscheiden, in welchen Abständen die Sitzungen stattfinden und wie viel Zeit zwischen den Terminen erforderlich ist – etwa um Beratung (Rechtsanwälte, Steuerberatung, Unternehmensberatung) in Anspruch zu nehmen. Diese Flexibilität ermöglicht es Ihnen, den Prozess aktiv voranzutreiben.
Die Kosten für eine Mediation hängen vom individuellen Aufwand ab. Sie werden transparent im Voraus vereinbart – wahlweise auf Stundenbasis, als Tagessatz oder als Pauschale, je nach Bedarf.
In einem gemeinsamen Erstgespräch klären wir nicht nur Ihre Anliegen, sondern auch den entsprechenden Kostenrahmen.
In bestimmten Fällen ist eine (anteilige) Kostenübernahme durch die Rechtsschutzversicherung möglich, kontaktieren Sie dafür gerne Ihre Versicherung für nähere Details.
Eine Mediation bzw. die Begleitung durch einen Mediator als Streitschlichter kann für Sie eine Möglichkeit darstellen, wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen:
- Alle Beteiligten wollen eine außergerichtliche Einigung erarbeiten.
- Sie wünschen eine Konfliktbereinigung, weil private oder geschäftliche Beziehungen fortbestehen sollen.
- Die zu erwartenden Kosten und die Dauer eines Gerichtsverfahrens stehen in keinem Verhältnis zum Prozessrisiko.
- Sie benötigen individuelle Lösungen, die über die reine Klärung juristischer Fragen hinaus gehen.
- Sie möchten in der Konfliktlösung sowohl sachlichen als auch emotionalen Themen Raum geben.
- Die Kommunikation ist bereits schwierig, es gibt keine Gesprächsbasis und Sie benötigen professionelle Begleitung und einen Vermittler im Dialog.
Mehr dazu im Fachbeitrag: Mediation vs. Gerichtsverfahren – eine wirtschaftliche und strategische Entscheidung
Mediation ist nicht in jeder Situation das geeignete Verfahren. Wenn ein rechtsverbindliches Urteil benötigt wird – etwa zur Klärung grundlegender Rechtsfragen oder zur Schaffung eines Präzedenzfalls – ist ein gerichtliches Verfahren oft der zielführendere Weg.
Auch strukturelle Rahmenbedingungen können Mediation erschweren: In Unternehmen, Betrieben oder Organisationen etwa kann es aufgrund interner Abläufe oder hierarchischer Entscheidungsstrukturen schwierig sein, gemeinsam gefundene Lösungen verbindlich umzusetzen.
Auch ein starkes Machtungleichgewicht (im Team oder in einer Partnerschaft bzw. bei Kindern), emotionale Abhängigkeiten oder manipulative Verhaltensweisen können eine faire Verhandlung auf Augenhöhe getragen von Fairness und Respekt behindern. In solchen Fällen braucht es keinen Mediator als Streitschlichter sondern sorgfältige Abwägung und gegebenenfalls alternative Schutzmechanismen.
Bei akuter Gefährdung oder Gewalt – etwa in Fällen häuslicher Gewalt oder Bedrohung – ist Mediation in der Regel nicht angezeigt. Oft kann auch die Begleitungen von anderen Professionisten wie Psychologinnen oder Psychotherapeutinnen angezeigt sein.
Ob Mediation in Ihrem Fall der passende Weg ist, klären wir gerne in einem ersten Orientierungsgespräch. Für eine fundierte Einschätzung biete ich Ihnen eine individuelle Konfliktanalyse an – bei Interesse treten Sie gerne mit mir in Kontakt.
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im 1. und 6. Bezirk
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Bösendorferstraße 5/10, 1010 Wien
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E-Mail:
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